Fördern. Ermutigen. Begleiten.

MENSCHEN IN SCHWIERIGEN LEBENSUMSTÄNDEN HELFEN UND DEN ZUSAMMENHALT IN UNSERER GESELLSCHAFT STÄRKEN, DAS SIND DIE ANLIEGEN DER KLAUS UND LORE RATING STIFTUNG.

Wir unterstützen gemeinnützige, vom bürgerlichen Engagement getragene Organisationen, die sich ohne große finanzielle Reserven mit Leidenschaft und Mut für eine menschlichere Gesellschaft einsetzen.

Das Spektrum unserer Förderprojekte reicht von Akuthilfe in herausfordernden Lebenssituationen bis hin zu nachhaltigen Maßnahmen, die Biographien positiv beeinflussen und Perspektiven in oftmals aussichtslosen Situationen schaffen.

Die Art unserer geförderten Hilfeleistungen ist vielseitig: Erfrierungsschutz für Obdachlose, medizinische Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung, Vermittlung von Besuchspartnerschaften für Senioren, Projekte der Bildung und kulturellen Teilhabe für Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen.

Gerne suchen wir den Austausch mit gleichgesinnten Stiftungen und fördern gemeinsam im Verbund. Denn mit vereinten Kräften gelingt es einfacher, kreative Antworten auf große gesellschaftliche Herausforderungen zu finden.

Die Mehrzahl unserer Fördertätigkeiten konzentriert sich auf Hamburg, den ehemaligen Lebensmittelpunkt unserer Stifter Klaus und Lore Rating. Hier wurde die Stiftung 2008 als Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet.

Sie suchen für Ihr Projekt finanzielle Unterstützung und glauben, dass es zu unserem Förderprofil passen könnte?

Dann wenden Sie sich gerne an unsere Geschäftsführerin Caroline Sassmannshausen unter sassmannshausen@rating-stiftung.de oder 040 6963 83 210.

Wir freuen uns auf Ihr Anliegen!

Aktuelles

Der Kältebus wieder on Tour auf Hamburgs Straßen!

Wer in Hamburg Obdachlose in Not sieht, kann seit 1. November 2020 unter der Telefonnummer 0151 – 65683368 wieder den Kältebus der Alimaus anrufen. Ehrenamtliche Helfer fahren auch diesen Winter täglich zwischen 19 und 24 Uhr durch das Hamburger Stadtgebiet, um hilfsbedürftige Menschen in Notunterkünfte zu bringen und mit dem Nötigsten für die Nacht auszustatten. Verteilt werden Isomatten, Schlafsäcke und warme Kleidung, aber auch Thermoskannen mit Tee und vor allem nette Worte, die oftmals mehr helfen als alles andere. Die Klaus und Lore Rating Stiftung unterstützt »Hamburgs Engel vom Kältebus« (MOPO) seit Gründung 2018 aus voller Überzeugung und freut sich über weitere Mitstreiter. Bei Interesse gerne direkt bei der Alimaus melden.

Gemeinschaftsfonds »Hamburger Spielräume«

Die Corona-Krise belastet benachteiligte Familien, Kinder und Jugendliche besonders stark. Um Betroffenen kostenfreie Ferien- und außerschulische Beschäftigungsangebote in den Bereichen Freizeit, Bildung, Bewegung und kreatives Spiel zu ermöglichen, haben wir den Gemeinschaftsfonds Hamburger Spielräume mit weiteren Mitteln ausgestattet. Insgesamt stehen 175.000 Euro für Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit zur Verfügung. Anträge sind ab sofort bei der Bürgerstiftung Hamburg möglich.

Projektfonds »Kultur & Schule«

Selbst kreativ werden, Kultur aktiv erleben und wertvolle Erfahrungen in der Begegnung mit Kunst machen – das sind die Ziele des Gemeinschaftsfonds Kultur & Schule,  der kulturelle Bildung an Hamburger Schulen stärkt. Die Hamburger Kultur- und Schulbehörde sowie eine Allianz Hamburger Stiftungen haben hierfür 2020 mehr als eine halbe Million Euro zur Verfügung gestellt. Eine wichtige Initiative, gerade in Zeiten der Corona-Krise, für Hamburgs Schüler und Kulturschaffende, die besonders unter den Einschränkungen der Pandemie leiden. Weitere Informationen zur Antragsstellung finden Sie hier.

Projektbeispiele

MUT Academy

Mutig und selbstbewußt die eigene berufliche Zukunft planen und den Übergang von der Schule in das Berufsleben schaffen, dabei hilft die Hamburger MUT-Academy. Ein engagiertes Team begleitet Hauptschüler, die Gefahr laufen ihren Schulabschluss zu verpassen und arbeitslos zu werden, bis in die berufliche Ausbildung hinein. In MUT-Camps, Lern-Workshops und individuellen Coachings erkennen die Jugendlichen ihre eigenen Stärken, erfahren, daß Lernen Spaß bringen kann, und entwickeln für sich eine berufliche Perspektive. Derzeit besuchen rund 90 Jugendliche von 16 Hamburger Stadtteilschulen das Programm.


Foto: MUT Academy

Wünschewagen

Erfüllte Wünsche machen das Abschiednehmen leichter. Ein Fußballspiel besuchen, beim Familienfest dabei sein, noch ein letztes Mal das Meer sehen – oftmals sind es die kleinen Wünsche, die am Ende eines Lebens wichtig werden.  Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ermutigt Menschen in ihrer letzten Lebensphase, sich ihre Träume zu erfüllen. Mit dem Wünschewagen werden schwerkranke Menschen von einem qualifizierten ehrenamtlichen Team an ihre Sehnsuchtsorte gebracht, die sie ohne Hilfe nicht mehr erreichen könnten. Das Projekt erfüllt Hamburgern jeden Alters ihre Wünsche und ist für die Fahrgäste kostenlos.


Foto: Wünschewagen/ASB

Hamburger Bücherkoffer

Jeder fünfte Viertklässler kann laut IGLU Studie nicht richtig lesen. Besonders betroffen sind Kinder aus benachteiligten, bildungsfernen Familien mit Migrations- und Fluchthintergrund. Lesen aber gilt als Schlüsselkompetenz für ein lebenslanges Lernen. Die Neugier und Freude auf Bücher sollte so früh wie möglich entfacht werden. Genau hier setzt das niedrigschwellige Projekt Bücherkoffer des Hamburger Vereins Coach@school an. Bestückt mit 12 mehrspachigen, inklusiven und interkulturellen Büchern kommt der Koffer in Hamburger Grundschulen, Kitas und Wohnunterkünften zum Einsatz, um Kinder und Eltern gemeinsam zum Lesen und Vorlesen zu motivieren.


Foto: Hinrich Franck Fotografie

FALKENFLITZER

Kinder brauchen Räume zum Spielen. Der Verein Falkenflitzer betreut im wöchentlichen Turnus mit seinem Spielmobil Kinder und Jugendliche in Wohnunterkünften für Zuwanderer und in isolierten Wohnlagen in Hamburg. Der umgebaute blaue Kleinlaster ist vollgepackt mit allerlei Utensilien für Spiel, Sport und Spaß. Seit Anfang 2020 ist er montags auch in Hamburg – Heimfeld in der Wohnsiedlung Hans-Dewitz-Ring on tour. Die Kinder und Jugendlichen vor Ort freuen sich über den neuen Gast in ihrem Stadtteil, denn das engagierte Falkenflitzer-Team bietet ein spannendes, pädagogisch betreutes Spielangebot mit dem Fokus auf Kampfesspiele und Gewaltprävention.


Foto: Spielmobil Falkenflitzer

Freunde alter Menschen

Der Verein Freunde alter Menschen engagiert sich gegen Einsamkeit und Isolation im Alter. Immer mehr hochbetagte Menschen leben in Hamburg alleine im Heim oder in ihrer Wohnung gänzlich ohne soziale Kontakte. Ohne fremde Hilfe können sie ihr Zuhause meist nicht mehr verlassen. Freunde alter Menschen ermöglicht persönliche Begegnungen mit jungen Freiwilligen, die ihre Zeit den alten Menschen schenken. Aus den gestifteten Besuchspartnerschaften entstehen häufig vertrauensvolle Freundschaften, die ein Leben lang andauern. So werden aus alten Menschen Alte Freunde.


Foto: Freunde alter Menschen e.V.

Vagabunt e.V.

Das soziale Modeprojekt Vagabunt des Trägers basis & woge e.V. bietet jungen Menschen in prekären Lebenslagen Halt und eine erste berufliche Orientierung. Entstanden 2014 aus einem Nähprojekt für Straßenkinder, steht es inzwischen auch geflüchteten Jugendlichen und Mädchen mit Gewalterfahrungen offen. Die Teilnehmer entwickeln und fertigen jährlich eine eigene Modekollektion, begleitet von einem professionellen Team und einer Pädagogin. Die Erfahrung, etwas Eigenes zu schaffen, das andere Menschen inspiriert, stärkt die Selbstständigkeit und das Selbstbewußtsein der Jugendlichen. Ganz wie im realen Arbeitsleben erhalten Sie für ihre geleistete Arbeit eine kleine Aufwandsentschädigung.


Foto: Vagabunt e.V.

LÜTTVILLE

Malen, tanzen, basteln, hämmern, rappen, musizieren: der Verein Lüttville bietet jedes Jahr rund 150 Kids im Alter von 4 bis 14 Jahren ein Feriencamp in den Hamburger Sommerferien an. In mehr als 12 verschiedenen Kreativworkshops entstehen kleine und große Kunstwerke, Performances, Filme und Musikstücke, die am Ende der Freizeit einem großen Publikum präsentiert werden. Das einwöchige Sommercamp in Wilhelmsburg ist kostenfrei und bietet somit allen Hamburger Kindern die Möglichkeit, Ferien zu machen!


Foto: Stella Blümlein

© Lüttville e.V.

Antrag stellen

Als Förderstiftung unterstützen wir in erster Linie Projekte und Ideen anderer. Wir vertrauen auf die Expertise unserer Projektpartner*innen und engagieren uns finanziell bei der Umsetzung ihrer Anliegen. Gerne stehen wir unseren Projekten auch beratend zur Seite und helfen mit unserem Netzwerk an Kooperations- und Projektpartner*innen.

Wenn Sie einen Antrag auf Förderung stellen wollen, verwenden Sie hierfür bitte unser Formular. Reichen Sie Ihren Antrag vorzugsweise digital und zusammengefasst in einem PDF-Dokument ein. Für die Einreichung gibt es keine festen Fristen. Bitte rechnen Sie mit einer Bearbeitungszeit von mindestens sechs Wochen.

Sollten Sie unsicher sein, ob Ihr Projekt zu unserem Förderprofil passt oder aber Fragen zur Antragsstellung haben, kontaktieren Sie uns gerne im Vorfeld.

Im Falle einer Förderung erhalten Sie von uns eine schriftliche Zusage sowie eine Fördervereinbarung. Spätestens vier Monate nach Abschluss Ihres Projektes bitten wir Sie, uns einen vollständigen Verwendungsnachweis einzureichen. Nutzen Sie hierfür als Orientierung bitte unser Formular.

Antrag als PDF
Verwendungsnachweis als PDF

Kontakt

Klaus und Lore Rating Stiftung
Hegestraße 16a · 20251 Hamburg
T +49 (0) 40 69 63 832-10
F +49 (0) 40 69 63 832-29